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Auszug aus /www.niedersachsen.de
http://www.niedersachsen.de/master/C15381573_L20_D0_I598_h1.html
Hannover. Die erfolgreiche Arbeit des Naturschutzes im Naturschutzgebiet "Meißendorfer Teiche / Bannetzer Moor" bei Winsen / Aller kann in den nächsten Jahren fortgeführt werden. Das erklärte Umweltminister Hans-Heinrich Sander: "Das Niedersächsische Umweltministerium stellt dem Landkreis Celle für die Pflege und Entwicklung dieses einzigartigen Gebietes für Tiere und Pflanzen in den Jahren 2006 bis 2010 insgesamt 440.000 Euro zur Verfügung." Hierzu wurde die bestehende Pflegevereinbarung zwischen dem Niedersächsischen Landesbetrieb für Wasserwirtschaft, Küsten- und Naturschutz (NLWKN) und dem Landkreis Celle, die Ende 2005 ausläuft, um weitere fünf Jahre verlängert.
Das Teich- und Moorgebiet ist wegen seiner hohen Artenvielfalt bundesweit bekannt. "Hier leben gefährdete Arten, darunter Seeadler, Rohrdommel und Fischotter. Diese Vielfalt an Lebensräumen und Arten zu bewahren ist das Ziel der Pflegevereinbarung", erklärte der Minister. "Das land ist gegenüber der EU verpflichtet in solch wertvolle Gebiete zu erhalten." Das Naturschutzgebiet ist als FFH-Gebiet und als EU-Vogelschutzgebiet anerkannt.
"Eine enge Kooperation zwischen den öffentlichen Stellen und den im Schutzgebiet wirtschaftenden Menschen ist das A und O für den Erfolg und die hohe Akzeptanz der Naturschutzmaßnahmen vor Ort", betonte Sander.
Entsprechend ist zur Steuerung des Wasserhaushaltes in den kreiseigenen Teichen eine ständige Absprache mit anderen privaten Teichnutzern notwendig. Da die zu schützenden Tier- und Pflanzenarten oftmals konkurrierende Ansprüche haben, ist die Festlegung der Pflegemaßnahmen keine leichte Aufgabe. Diese Aufgaben liegen beim Landkreis Celle, der sich bereits seit Ende der 1970er Jahre für dieses Gebiet engagiert, in kompetenten Händen.
Das Gebiet der Meißendorfer Teiche wird auch von Erholungssuchenden gerne aufgesucht. Entlang des Hüttensees besteht ein Rundwanderweg, von dem aus weite Einblicke in das Naturschutzgebiet möglich sind. Als zusätzliches Angebot existieren drei Aussichtstürme und ein Beobachtungshügel, von denen sich weitere gute Einsichtmöglichkeiten besonders für die Vogelbeobachtung bieten. Auch nicht zugängliche Bereiche sind dadurch in weiten Teilen einsehbar. Ein günstiger Startpunkt für einen Besuch des Gebietes ist der Parkplatz am Campingplatz "Hüttensee".
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